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V7 (V60 DR)

Mitte der 1950er Jahre wollte die Deutsche Reichbahn im mittelschweren Rangierdienst die Dampflokomotiven ablösen und ließ eine vierachsige mittels Blindwelle und Kuppelstangen angetriebene Diesellokomotive mit 650 PS Motorleistung entwickeln, die als V60 bezeichnet wurde.

Im Jahre 1959 wurden zwei Baumusterlokomotiven an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert die sich im Betrieb gut bewährten aber noch verbessert werden konnten.

Nachdem 170 Lokomotiven gebaut wurden, wurde 1964 die erste verbesserte V60 an die Reichsbahn abgeliefert, die in dieser Form bis 1982 weitergebaut und unverändert bei vielen Industriebahnen in der DDR eingesetzt wurden.

Die Veränderungen betrafen fast ausschließlich die Aufbauten der Maschine und beruhten auf Wünschen des Personals.

V7 03Bis heute sind viele dieser Maschinen bei der Deutschen Bahn AG und Industriebetrieben im Einsatz.

Die bei der Dampfeisenbahn Weserbergland eingesetzte, als V7 bezeichnete Maschine ist eine jener Lokomotiven, die nicht an die Reichsbahn geliefert wurden. Sie tat ihren Dienst beim Chemiewerk in Salzwedel.

Die 1967 bei der LEW in Hennigsdorf gebaute Maschine kam 1994 zum Verein, der mit dieser 60 Tonnen schweren und 60 Km/h schnellen Lokomotive bei Waldbrandgefahr den Museumsverkehr abwickelt.

 Wenn bei schlechter Witterung schwere Züge von Rinteln nach Stadthagen gefahren werden, findet sie als Schubloklokomotive Verwendung.

 

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