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V16 Köf

Anfang der 1930er Jahre suchte die Deutsche Reichsbahn nach einer Möglichkeit den Rangierdienst schneller und wirtschaftlicher abzuwickeln. Gleichzeitig sollten die Fahrzeiten der Nahgüterzüge verkürzt werden, deren Zuglokomotiven auf den Unterwegsbahnhöfen die Rangierarbeiten mit verrichten mussten.

Als kostengünstige Lösung wurden Kleinlokomotiven mit Benzol oder Dieselmotor auf Bahnhöfen stationiert, die ein größeres Güteraufkommen hatten.

Diese Lokomotiven konnten durch eingewiesenes Bedienungspersonal gefahren werden. Um auch die Bedienung benachbarter kleinerer Bahnhöfe zu ermöglichen wurde ab 1933 die Köf der Leistungsklasse II in großer Stückzahl gebaut.

Diese Lokomotiven durften vom Bedienpersonal auch auf Strecke gefahren werden und haben sich so gut bewährt, daß die Deutsche Bundesbahn sie bis in die 1950er Jahre weiterbeschaffte und 978 Maschinen in Bestand hatte.

Die nach dem Krieg von der Bundesbahn beschafften Lokomotiven wurden mit stärkeren Motoren und geschlossenen Führerhäusern ausgerüstet.

Die Köf 6803 der Dampfeisenbahn Weserbergland ist eine der von der Bundesbahn weiterbeschafften Lokomotiven und tat beim Bw Hannover Dienst ehe sie 1997 zum Verein kam.

Die kleine nur 17 Tonnen schwere und 6,40 Meter lange Maschine übernimmt mit ihren 125 PS fast alle Rangieraufgaben inklusive des Verschiebens der kalten Dampflokomotive.

 

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